Klima- und Umweltschutz nehmen bei der Arcandor AG eine zentrale Rolle ein. Unternehmerische Entscheidungen werden auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima geprüft. Das konzernweite Engagement macht dabei nicht an den realen und virtuellen Verkaufspforten halt. Das Umwelt-Know-how liegt in der Integration von ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Produkten, Prozessen und Dienstleistungen.
Für den Vorstand der Arcandor AG hat das Thema Klimaschutz höchste Priorität. Lesen Sie hierzu ein Statement von Prof. Dr. Helmut Merkel, Vorstand Einkauf, Logistik, IT, Umwelt- und Gesellschaftspolitik:
Seit der Veröffentlichung des Anfang 2007 erschienenen vierten Weltklimaberichts der Vereinten Nationen gibt es kaum noch Zweifel an der Verursachung des Klimawandels durch den Menschen. Damit stellt sich für uns alle, Bürger, Politik und Wirtschaft, die Herausforderung, dem Klimawandel und seinen Auswirkungen effektiv entgegenzutreten. Die Arcandor AG nimmt diese Herausforderung an. Wir sind seit vielen Jahren im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie bestrebt, die eigenen sowie die bei den Kunden entstehenden Treibhausgase so weit wie möglich zu reduzieren. Wir wollen unsere Vorreiterrolle weiter ausbauen und mit immer mehr nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen den Markterfolg suchen.
Arcandor steht in besonderer Weise für nachhaltiges Handeln: Unsere Tochterunternehmen Karstadt Warenhaus und Primondo haben sich seit den 1980er Jahren mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz einen Namen gemacht. Sie setzen sich insbesondere als Mittler zwischen Herstellern und Kunden seit Langem aktiv für den Klimaschutz ein, vermarkten mit viel Phantasie umweltschonende Produkte und schaffen so Absatzmärkte für innovative Erzeugnisse. Diese helfen unseren Kunden, Energie zu sparen und damit Kosten zu reduzieren sowie das Klima zu schützen. Auch Thomas Cook setzt sich in seinem Geschäftsbereich für eine nachhaltige Entwicklung ein und verringert zum Beispiel die durch die eigene Flugzeugflotte emittierten Treibhausgase. Für die Arcandor AG sind die bisherigen Erfolge im Klimaschutz Anlass und Motivation, die Umweltleistungen der einzelnen Geschäftsbereiche weiter zu optimieren, Synergien auszuloten und das Unternehmen für die Märkte der Zukunft fit zu machen.
Relativ neu ist die große Resonanz, die der Klimawandel in den Medien und der Öffentlichkeit findet. Dadurch steigt das Interesse an energieeffizienten und nachhaltigen Produkten weiter. Für uns, die wir das Thema frühzeitig besetzt haben, eine Bestätigung, diesen Weg konsequent weiter zu beschreiten.
Energieeffizienz auf ganzer Breite
Zwei Richtungen bestimmen unser Vorgehen beim Klimaschutz. Auf die von unseren Geschäftsprozessen verursachten direkten CO2-Emissionen können wir unmittelbar zum Beispiel durch Energiesparmaßnahmen im Betrieb oder eine optimierte Logistik einwirken. So verbessern wir unsere CO2-Bilanz und können Kosten reduzieren. Ein Großteil des mit unserer Geschäftstätigkeit einhergehenden CO2-Fußabdrucks geht allerdings auf die Nutzung der verkauften Produkte zurück. Darum legen wir großen Wert darauf, die Märkte für energiesparende Produkte und nachhaltigen Tourismus weiter zu stärken. 80 Prozent der Spülmaschinen, 94 Prozent der Waschmaschinen und 90 Prozent der Kühl- und Gefriergeräte aus dem Quelle-Sortiment entsprechen heute mindestens der Effizienzklasse A.
Energiesparkampagnen von Karstadt Warenhaus in Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen, wie zum Beispiel dem WWF oder dem Umweltbundesamt, zeigen den Anwendern, wie sie auch im Kleinen durch Energiesparlampen oder Vermeidung von Stand-by-Betrieb ihren Energieverbrauch und ihre Ausgaben deutlich senken können.
Gemeinsame Anstrengungen nötig
Als Touristikunternehmen sieht sich besonders Thomas Cook der Forderung ausgesetzt, seine Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. Im Hoteleinkauf achten wir außerdem auf ökologische Standards wie zum Beispiel Solarenergie, energiesparende Klimaanlagen und nachwachsende Rohstoffe. Darüber hinaus bieten wir unseren Gästen bevorzugt saisontypische, in der Region produzierte Nahrungsmittel an.
In Zukunft wollen wir unserer Verantwortung verstärkt nachkommen, indem wir die Nachhaltigkeitsleistung unserer Tochterunternehmen weiter voranbringen. Wir werden Best Practice konzernweit vermitteln sowie nachhaltige Produkte und Dienstleistungen gezielt fördern.