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Der Tourismus gehört weltweit zu den größten und am stärksten expandierenden Wirtschaftssektoren. In den Gastregionen ist er zu einem Hoffungsträger für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung geworden. Gleichzeitig ist er Ursache von sozialen, kulturellen und ökologischen Problemen.

Verantwortung gegenüber der Umwelt bei Thomas Cook

Dr. Peter Fankhauser, Vorstand Thomas Cook AG:
„Klimawandel und CO²-Emmissionen sind ein globales Problem. Nationale Alleingänge helfen da nicht weiter. Strategien gegen den Klimawandel müssen auf einer europäischen, oder besser weltweiten Ebene entwickelt werden. Wir müssen branchenweite und länderübergreifende Standards entwickeln, die von allen Touristikunternehmen eingehalten werden. Nur so vermeiden wir Wettbewerbsnachteile Einzelner und tun wirklich etwas für den Klimaschutz. Als Vorstandsmitglied des DRV (Deutscher Reisebüroverband werde ich mich dafür einsetzen, dass die Branche mit einer Sprache spricht. Das Thema ist viel zu wichtig, um es der Profilierung Einzelner zu überlassen. Wir müssen auf eine sachliche Ebene zurückkehren und wirklich tragfähige Konzepte entwickeln.“

Was tut Thomas Cook?
Bei der Fluglinie Condor konnte der spezifische Treibstoffverbrauch unter Berücksichtigung der gesteigerten Leistung konstant gehalten werden. Im Zentrum der Flotte steht die besonders sparsame Boeing B757-300, deren Ausgestaltung Condor als Erstkunde entscheidend mitgeprägt hat. Die Boeing B757-300 zeichnet sich insbesondere durch emissionsarme Triebwerke aus.
Im Hoteleinkauf achtet die Thomas Cook AG vor allem auf die Einhaltung ökologischer Standards. Potentielle Partner, die einen Neubau planen, werden darauf hingewiesen, dass die Hotels unter ökologischen Gesichtspunkten und der Umgebung angepasst gebaut werden müssen. Konkret bedeutet dies den Einsatz von Solarenergie, energiesparenden Klimaanlagen, nachwachsenden Rohstoffen (keine Tropenhölzer aus Raubbau) und den Anschluss an die öffentlichen Zu- und Abwassersysteme.